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Aktuelle News rund um den Schinkenplatz
Osterhase wurde im Kronprinzenviertel gesichtet! Drucken
Samstag, den 07. April 2012 um 15:27 Uhr

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Am 7. April 2012 besuchte der Osterhase erneut das Kronprinzenviertel und verteilte bunte Ostereier an die Passanten. Diesmel besuchte er auf seinem Streifzug durch das Viertel auch die Bewohner des Dreikönigenhauses, die sich sehr über dessen Besuch freuten.

Einige Fotos vom Hasen finden Sie hier!

 
Das Krefeld-Gefühl: Wusignation Drucken
Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 09:16 Uhr

VON JENS VOSS - Rheinische Post vom 04.12.2011

wusignation_2Krefeld (RPO). Lohnt die Aufregung? Soll man schon wieder lamentieren? Krefeld ist kein Fall für den Wutbürger; eher ein Fall für ein Gefühl, für das es im Deutschen kein Wort gibt – ein Gefühl zwischen Wut und Resignation. Nennen wir es Wusignation.

Die Nachricht der Woche ist eine kleine Meldung: Am Schinkenplatz werden auf Wunsch der Bürger dort die Bänke wieder abmontiert. Nicht, dass die nicht auch gerne mal auf einer Bank sitzen und schnacken würden; sie haben sich sogar dafür eingesetzt und den Platz verschönert.

Nein, zwei Dutzend aus dem Ruder Gelaufene – Flegel, Drogenabhängige und Trinker – okkupieren den Platz und versauen ihn. Und nun geben die Anwohner dort auf, weil der Staat sie im Stich lässt. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Platz wird wieder unbehaust gemacht, damit den Leuten, die dort wohnen, die gröbsten Verschmutzungen erspart bleiben.

In der Stadt beginnt jetzt das große Achselzucken. Die Polizei zuckt mit den Achseln: Wir können nichts machen, und wenn wir was machen können, dann tun wir es; am Schinkenplatz herrsche ja nicht Mord und Totschlag.

Die Politik zuckt mit den Achseln: Da könne man nichts machen; schließlich herrsche Freizügigkeit; und wenn man den Trupp Trinker, Flegel und Abhängiger dort vertreibe, gehe er woanders hin.

Sozialarbeiter zucken mit den Achseln, verweisen auf supervernetzte Hilfsangebote – und sagen, das mit den Stoffwechsel-Endprodukten (Sprachschöpfung aus dem Sozialarbeiteruniversum) in allen Ecken und Toreingängen – ja da sei eben so bei ihren Klienten.

Parallel dazu stellt die Stadt des großen Achselzuckens Quartiersmanager ein, schreibt Konzepte zur Verschönerung der Innenstadt, beteiligt sich am „Stadtumbau West“ und gibt jede Menge Geld für all das aus – Geld, das auch von den Bürgern kommt, die jetzt darum bitten, die Bänke vor ihrer Haustüre wieder abzumontieren.

Und ab und zu träumen Stadtgewaltige von einem Investor, der auf dem Theaterplatz ein schickes Tagungshotel baut, weil das ganz toll zu dem Kulturensemble dort passe. Na prima, warten wir also auf einen Investor, der ein Hotel auf einem Platz voller Drogenabhängiger baut.

Der gleiche Staat, der bei seinen zahlungsfähigen Bürgern jedes Knöllchen unnachgiebig bis zur Androhung von Gefängnis eintreibt, lässt Drogenhändler gewähren, gibt öffentlichen Raum preis, schmälert dadurch privates und öffentliches Eigentum – und zuckt mit den Achseln, weil es angeblich keine Mittel gegen die Verschandelung städtischen Lebensraumes gibt. Plätze, Bänke, Parks und Parkhäuser: verloren an Leute, die sich nicht an primitive zivilisatorische Mindeststandards halten.

Der ewige Hinweis, dass Abhängige nun mal krank seien, entschuldigt nicht alles. Auch Abhängige haben einen Rest Klarheit über die eigenen Interessen im Kopf. Warum sollte man ihnen nicht klarmachen können, dass ein Mindestmaß an Rücksicht in ihrem Interesse liegt? Und die Stadt? Sie hat 20 Jahre gebraucht, um im Umgang mit der „Szene“ auf dem Theaterplatz etwas Pragmatismus zu entwickeln, sprich ein halbwegs unauffälliges Klo aufzustellen, damit die Abhängigen ihre Stoffwechselendprodukte nicht mehr in Hauseingängen oder im Parkhaus hinterlassen.

Schon längst hätte man mit einer Mischung aus (auch härter werdender) Repression und Hilfsangeboten wie der Toilette für mehr Sauberkeit sorgen können. Längst hätte man die Treppenabgänge zum Parkhaus verschließen können; längst hätte man den bedauernswerten Mitarbeitern und Anwohnern die GSAK im Kampf gegen Dreck, Pi. . . und Sch. . . zur Seite stellen können. In anderen Städten geht das. Da kommen nur Autofahrer in die Parkhäuser, weil Eingänge mit Stahltüren verrammelt und nur mit Parkschein zu öffnen sind.

Und die Fußböden sind gestrichen, so dass man sie putzen kann – was bei nacktem Beton bekanntlich kaum geht. Wer da schifft, verewigt sich. Pfui Deibel. So aber stapfen Ratspolitiker und Verwaltungsspitzen achselzuckend durch das widerwärtig nach Urin stinkende Treppenhaus eines Gebäudes, das nach einem Stoff benannt ist, der für hohe Lebenskultur steht: Seide. Kabarettisten können einem leidtun. Was sollen die noch für Witze erfinden?

 
Vorweihnachtliche Stimmung auf dem Schinkenplatz Drucken
Mittwoch, den 23. November 2011 um 21:34 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Krefeld zeigen Adventliches

Dieser Jahr zieren ab dem 1. Advent ganz besondere Bilder die Schaufenster der Geschäfte am Schinkenplatz.

Gestaltet wurden dievon den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 der KTG. Hierbei wurden abwechslungsreiche Techniken in den Bildern angewandt wie z. B. Collagen, Zeichnungen, Linolschnitte, Kohlezeichnungen, Aquarelltechnik und vieles mehr. In den unterschiedlichen Werken wurden die Themen Natur, Tier- und Märchenwelt, Menschen, Architektur, Beziehungen und Werbung verarbeitet.

Frau Kadagies, Kunstlehrerin und Koordinatorin für das Projekt überreichte bereits vor einigen Wochen die Sujets an den Vorsitzenden der Bürgergesellschaft, Herrn Nichts, damit die Arbeiten rechtzeitig zum 1. Advent gerahmt in den Schaufenstern hängen können.

 
Adventskalender im Kronprinzenviertel 2011 Drucken
Montag, den 21. November 2011 um 12:18 Uhr

Zum dritten Mal findet die Aktion “Adventskalender am Schinkenplatz” statt. 24 umliegende Geschäfte und öffentliche Einrichtungen eröffnen jeweils zu einem bestimmten Tag im Advent ein Bild.

Dieses Jahr haben Kinder unterschiedlicher Jahr-gangsstufen der Kurt-Tucholsky-Schule Bilder zur Verfügung gestellt, die im Unterricht zu verschiedenen Themen und in variierenden Techniken gefertigt wurden.

Die feierlichen Enthüllungen der Bilder finden jeweils am Vorabend um 18:00 Uhr statt, bei Glühwein & Co., in der Zeit von 17:00 - 19:00 Uhr.

Die offizielle Eröffnungsfeier dieser Aktion findet am Samstag, dem 26. November 2011 um 15:00 Uhr auf dem Schinkenplatz statt, mit der Enthül-lung eines ersten Bildes und der weihnachtlichen Baumdekoration durch die Kinder des Kindergar-tens Philadelphiastraße.

Bild Wer ist dran? Adresse Eröffnung am

01 Pelzmoden Nichts Alte Linner Str. 69 Mittwoch 30. November
02 Rückenwind Dreikönigenstr. 31 Donnerstag 1. Dezember
03 City Copier Center Dreikönigenstr. 57 Freitag 2. Dezember
04 Talk about Dreikönigenstr. 6 Samstag 3. Dezember
05 Fußpflege Ehlert Alte Linner Str. 107 Sonntag 4. Dezember
06 Elkes Blumenstübchen Alte Linner Str. 71 Montag 5. Dezember
07 Sack & Pack Alte Linner Str. 79       Dienstag
6. Dezember
08 “Die schnelle Schere” Dreikönigenstr. 25   
Mittwoch 7. Dezember
09 Dreikönigenhaus Dreikönigenstr. 48-54     Donnerstag  
8. Dezember
10 Dreikönigen Apotheke Ostwall 97  
Freitag 9. Dezember   
11 Otten Textilreinigung Dreikönigenstr. 8 Samstag 10. Dezember
12
Ars Candela        
Alte Linner Str. 119 Sonntag
11. Dezember
13
Everflag    Alte Linner Str. 108    Montag    12. Dezember
14 Apo. a. Schinkenplatz    Alte Linner Str .81    Dienstag    13. Dezember
15 Schlüsseld. Dohren    Dreikönigenstr. 12    Mittwoch    14. Dezember
16 Daniela Reincke    Alte Linner Str .122    Donnerstag    15. Dezember
17 Kreta Grill Alte Linner Str. 77       Freitag
16. Dezember
18 Second Trend Mode    Dreikönigenstr. 25    Samstag    17. Dezember
19 Alt-Kath. Kirchengem. Dreikönigenstr. 54    Sonntag    18. Dezember
20 Frühstücksstübchen    Alte Linner Str. 67    Montag    19. Dezember
21 ADFC 
Dreikönigenstr. 38    Dienstag    20. Dezember
22 Christl. Bücherstube    Dreikönigenstr. 21    Mittwoch    21. Dezember
23 Bioladen Sonnentau      Stephanstr. 13-15 
Donnerstag    22. Dezember
24 Radio Kleiner
Dreikönigenstr. 29        Freitag 23. Dezember

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